Zimmerpflanzen Pflege

Zimmerpflanzen mit großflächigen Blättern stauben nicht so schnell ein, wenn man sie mit Olivenöl abreibt.

Ableger von Pflanzen treiben schneller Wurzeln, wenn man sie in eine Flasche aus Buntglas stellt.

Ableger von Zimmerpflanzen wachsen besser unter einer Käseglocke aus Glas, da sie so keine Zugluft bekommen.

Topfpflanzen gedeihen besser, wenn man sie ab und zu mit schwarzem Tee / abgestandenen Mineralwasser gießt.

Schnittrosen welche die Köpfe hängen lassen, richten sich nach kurzer Zeit wieder auf, wenn man die Stiele kurz in heißes Wasser hält.

Schnittblumen halten länger, gibt man eine Kupfermünze zum Wasser in die Vase.

Blumen die zu kurz abgeschnitten wurden, erst in einen Trinkstrohhalm, dann in die Vase stellen.

Bierreste von der letzten Party sollte man nicht wegschütten. Genau wie abgestandenes Mineralwasser eignet sich Bier gut als Pflanzendünger.

Blumenwasser in das man eine Knoblauchzehe gibt, bleibt klar, und die Blumen halten zudem länger.

Blumenwasser in dem etwas Zucker aufgelösst wurde, lässt Blumen länger blühen.

Das Kochwasser von Kartoffeln nicht weggießen, sondern abkühlen lassen und als Blumengießwasser verwenden. Es enthält viele Mineralstoffe, die einen düngenden Effekt haben.

Nicht jede Pflanze verträgt einen dunklen Standort.

Farne kommen gut mit wenig Licht aus – benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und sind somit ideal fürs Badezimmer.

Für den Halbschatten geeignet sind Grünpflanzen wie etwa die Grünlilie, die Efeutute oder der Drachenbaum.

Heller mögen es der Gummibaum oder die Yucca, genauso wie Blütenpflanzen. Diese haben grundsätzlich einen höheren Lichtbedarf als reine Grünpflanzen.

Pralle Sonne vertragen nur Wüstenbewohner wie Kakteen und einige Palmenarten. Diese Pflanzen nehmen es Ihnen auch nicht übel, wenn Sie das Gießen mal vergessen.

Abbrausen in der Wanne befreit Blattpflanzen wie Ficus, Palmen oder Farne von Staub und wirkt wie eine wahre Wellness-Kur.

Gelbe Blattspitzen oder abfallende Blätter: Ein zu kühler Standort ist oftmals die Ursache.

Braune Flecken auf den Blättern, gelbe oder abfallende Blätter: Wesentlich weniger gießen, Pflanzen trockener halten.

Junge Blätter entfalten sich nicht richtig, verkrüppeln oder fallen ab: Hier könnte die Weichhautmilbe aktiv sein, Pflanze unbedingt trockener halten.

Blattspitzen weisen braune oder schwarze Flecken auf: Die Pflanze steht bei zu trockener Luft.

Pflanze verliert unkontrolliert Blätter: Oft ist dies ein Zeichen von Staunässe.

Einige wichtige Grundregeln der Düngung:

nur gesunde, gut bewurzelte Pflanzen düngen

nicht bei trockenem Substrat düngen

in der Wachstumszeit öfter düngen als im Winter

schwache Düngergaben in kurzen Zeitabständen sind besser als hohe Düngergaben in langen Zeitabständen

schwachwüchsige Pflanzen weniger düngen, als stark wachsende Pflanzen

Große Bedeutung hat auch die Himmelsrichtung des Fensters.

Ostfenster: Morgensonne ohne Überhitzung, mäßig warm

Westfenster: Spätnachmittags uns abends Sonne, morgens recht kühl, ab Mittag warm, bei kräftiger Sonneneinstrahlung Überhitzungsschäden

Nordfenster: kaum Sonne und gleichmäßig kühl

Südfenster: ganztags Sonne, vormittags starker Temperaturanstieg, im Sommer besteht die Gefahr eines Wärmestaus (sehr hell, übermäßig heiß, trockenen Luft)

einige wichtige Zeichen dafür, wann es Zeit ist, eine Pflanze umzutopfen:

Topf ist völlig mit Wurzeln ausgefüllt und der Wurzelballen ist verfilzt (sieht man allerdings erst, wenn die Pflanze ausgetopft ist)

Wurzelballen wird nach oben gedrückt

Wurzeln wachsen aus dem Bodenloch des Pflanzgefäßes

Erde hat säuerlichen Geruch (meist Folge von zu gleichmäßigem und reichlichem Gießen – kalkhaltiges Wasser führt zu alkalischen Reaktionen und der Oberfläche und am Topfrand kristalliesieren Kalkverbindungen aus – Substrat verschlemmt und bekommt säuerlichen Geruch – schlechte Wurzelentwicklung oder sogar Absterben der Wurzeln)

Faustregel: Nach einem Jahr ist das Pflanzsubstrat verbraucht.

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