Posts Tagged ‘angebranntes’

Backofen und Bleche säubern

Oktober 3, 2011

Typ von Backofen:

Selbstreinigende Backöfen haben eine Vorrichtung, mit der der Herd auf eine so hohe Temperatur aufgeheizt wird, dass Fett und Essensreste zu Asche werden. ( Bitte Hersteller angaben beachten).

Texturierte Backöfen (oder sich kontinuierlich reinigende Öfen) haben eine Porzellanbeschichtung, die so beschaffen ist, dass verschüttete Speisen während des Backvorgangs verbrannt werden. (Bitte Hersteller angaben beachten.)

Normale Herde ohne diese Reinigungsvorrichtungen müssen regelmäßig von Hand sauber gemacht werden.

Zum reinigen wird der Backofen erst lehrgeräumt und dann vom groben Verschmutzungen gereinigt.

Den Boden mit Salz dick bestreuen und den Backofen aufheizen, wenn das Salz braun wird, Ofen ausschalten und abkühlen lassen, Salz auswischen und mit klaren Wasser säubern.

Eine Schale mit Wasser und reichlich Zitronensaft im Backofen verdampfen lassen, das reinigt die Wände und die Decke, mit klaren Wasser abwischen.

Küchentücher mit warmen Wasser anfeuchten und Backpulver darauf streuen, an die Wände des Backofens „kleben“ (durch das Wasser halten die Blätter an den Wänden) darauf achten das die Küchenrollenblätter nicht austrocknen, eine Stunde einwirken lassen. Evtl wiederholen und mit klaren Wasser abwaschen.

Waschpulver mit warmen Wasser zu einem Brei verarbeiten und damit den Garraum einreiben, einwirken lassen und mit klaren Wasser nachwichen.

Das Cerankochfeldputzmittel eignet sich auch zum säubern des Backofeninnenraums, mit klaren Wasser auswischen.

Spühlmitteltaps anfeuchten und damit den Backofen einreiben (Handschuhe tragen!) einwirken lassen und mit klaren Wasser auswischen.

Eine halbvolle Spülmittelflasche mit Essig auffüllen und ein paar Spritzer in den kalten Backofen geben. Dann mit einem leicht feuchten Schwamm verteilen, bis es schäumt. Kurz einwirken lassen und mit einem feuchten Lappen wieder auswaschen.

auf den Boden des Herdes Wasser und spritze ein bis zwei Spritzer Spülmittel dazu. Dann schalte ich den Herd auf ca. 100 Grad ein und erhitze das Ganze.Wenn die Temperatur erreicht ist, schalte ich ab und lasse alles über Nacht bzw. mehrere Stunden so stehen.Am nächsten Morgen alles sauber auswischen, meistens reicht dazu ein Spüllappen.

Bei wirklich hartnäckigen Verschmutzungen hilft Ammoniak am besten. So geht es: Zuerst Ofen auf etwa 60 Grad aufheizen, dann abrdrehen. In die Mitte eine 1/2 Tasse Ammoniak auf ein Blech auf die obere Schiene stellen und eine Hitzebeständigeform mit kochendem Wasser auf die untere Schiene stellen. Ofen schließen und über Nacht stehen lassen. In der Früh Ofen kurz auslüften lassen, dann mit einer Mischung aus Spülmittel, warmen Wasser und ein paar Tropfen Ammoniak auswischen.

[Für die, die kein reines Ammoniak nehmen möchten: Hirschhornsalz oder ABC-Trieb enthält Ammoniumbicarbonat (NH4HCO3) und wird für Flachgebäcke (z. B. Mürbteig oder Lebkuchen) verwendet. Hirschhornsalz spaltet sich in Ammoniak, Kohlenstoffdioxid und Wasser auf. Eine Theorie für die Benennung der „Amerikaner“ sagt, dass sie ihren Namen von Ammoniak haben und ursprünglich Ammoniumplätzchen hießen.]

Weist das Backblech Rostflecken auf, reibt man es mit etwas Tomatensaft ein. Anschließend abspülen und gut trocknen.

Alle genannten Methoden eigenen sich auch für die Bleche und Roste, sowie für angebrannten Töpfe und Herde.