Posts Tagged ‘Husten’

Honig

März 12, 2014

Honig ist ein von altersher bekanntes Heilmittel. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Geschmacksrichtung von lieblich (Akazienhonig) bis herb (Tannenhonig). Honig kann flüssig oder cremig sein. Er kristallisiert bei langer Lagerung aus, ist aber auch dann noch verwendbar, wenn man ihn im Wasserbad vorsichtig erwärmt.

Honig hilft bei einer Erkältung, er lässt kleine Wunden schneller verheilen und ist ein gutes Mittel in der Schönheitspflege und im Wellnesbereich.

Neben Wasser und Zucker enthält Honig auch natürlich Mittel die Keime und Bakterien abtöten. Es gibt ca. 200 verschiedene, nachgewiesene Stoffe in Honig.

Das bekannteste Mittel (meist aus der Kindheit) Milch mit Honig. Es beruhigt und weckt im allgemeinen schöne Erinnerungen.
Beachtet werden sollte das die Milch nicht zu warm werden darf, ca. 35°C bis 40°C sind ausreichend. Der Honig sollte nativ / kaltgeschleudert sein.
Milch mit Honig hilft in den ersten Tagen bei der Erkältung, es stärkt die Abwehr. Die Wärme beruhig und kann beim Einschlafen helfen. Der Honig beruhigt auch den kratzenden, leicht entzündeten Hals recht gut.Gibt man noch eine Prise Zimt in die Mich wird die Wirkung verstärkt.

Mit Hilfe von Honig kann man einen wirksamen Hustensaft herstellen, dazu 1 Zwiebel klein Würfeln, in ein Schraubglas geben und mit Honig bedecken, Deckel drauf, kurz schüttel und ca. 12 Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Bitte innerhalb von 7 Tagen verbrauchen.

In der Schönheitspflege ist er meist als Lippenpflegeprodukt bekannt.
Etwas (1 bis 2 Eßlöffel) Honig ins Badewasser gegeben sorgt dafür das die Haut nicht ausgetrocknet wird. ( Kleopatra badetet laut der Legende auch in Milch und Honig … sie sah das Ergebnis ohne das die Wissenschaft ihr es erklärt hat.)

Spröde Ellebogen und Knie werden mit Honigpackungen samtweich: dazu Honig dünn auftragen, einwirken lassen und mit lauwarmen Wasser vorsichtig abspülen. KEINE Seife verwenden!

Eine Maske aus einer pürieren Tomate und einen Esslöffel Honig sorgt für reine Haut im Gesicht , etwas mehr davon eignet sich auch zur Behandlung von Rücken und Dekolleté. So ergänzen Sie die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs um das Lycopin der Tomate, das Ihre Haut sehr wirkungsvoll reinigt.

Mit medizinischer Honig (als nicht mit dem aus dem Supermarkt !) lassen sich kleine Wunden behandeln, das hat schon Hippokrates von Kos gewusst und erfolgreich angewendet. Medizinischer Honig weist eine besonders hohe Konzentration von Methylglyoxal auf, einem wirksamem Antibiotikum. ( )

Honig kann auch bei Haut- / Fußpilz eingesetzt werden, durch seine antibakterielle Wirkung hilft er der Haut sich zu regenerieren und zerstört die Pilze.

Warzen lassen sich aus dem selben Grund ebenfalls mit Honig behandeln ( Wobei ich den Zwiebel-Honig-Saft dem reinen Honig vorziehe)

Ein Mittel bei leichten Sonnenbrand ist eine Magerquark-Honig Mischung, sie kühlt und der Honig bringt die Feuchtigkeit zurück in die Haut.

Auch bei Insektenstiche kann Honig helfen den Juckreitz zu lindern und die Schwellung schneller abklingen zu lassen.

Schnupfen, Husten

Februar 18, 2014

Halten die Symtome gleichbleibend stark länger als 7 Tage, kommen Schmerzen und/oder hohes Fieber hinzu, fühlen Sie sich sehr müde oder haben Sie den Verdacht das es etwas anderes ist: sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen!

Schnupfen (Rhinitis)
Die Nase „läuft“ sonst sind keine weiteren Symtome vorhanden.

Schnupfen kann ganz unterschiedliche Ursachen haben:
*einen einfachen Schnupfen ( wie Kinder ihn schon mal gerne bekommen)
*Beginn einer Erkältung,Grippe
*eine allergiesche Reaktion auf Pollen oder ähnliches

Eine laufende Nase wird allerdings auch durch scharfe Dämpfe,
Ätherischeöle wie von Zwiebeln oder Meerrettich hervorgerufen,
auch kalter Wind erzeugt ein schnupfenähnliches Verhalten der Nase.
Und es gibt noch den Schnupfen der durch Medikamente ausgelöst wird.

Das Sprichwort: „Ein Schnupfen (eine Erkältung) dauert mit Medikamenten 7 Tage und ohne Medikamente eine Woche“ besagt schon das es nicht immer sinnvoll ist mit Medikamenten etwas so „banales“ zu behandeln!

Um den Schnupfen zu lindern und nicht unnötig darunter Leiden zu müssen gibt es die
Hausmitteln bei SCHNUPFEN:

*Mit Salzwasser Inhalieren, geht auch mit Kamillentee oder Pfefferminzöl o.ä. – ätherisches Öl bitte Vorsichtig dosieren, es könnete sonst die Augen reizen.
*Salzwasser in die Nase bringen – mit Spray oder einer Nasenspülung befeuchten Sie die Schleimhäute.
*Lüften Sie häufiger
*Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit: mit feuchten Tüchern oder einen Zimmerbrunnen, bzw. eine Schüssel mit Wasser
*Lutschen Sie (Zuckerfreie) Bonbon oder kauen Sie Kaugummi
*Essen Sie vermehrt Obst, möglichst der Saison oder Tiefgekühlt
*VIEL Trinken, Tee oder verdünnten Saft.
*Zwiebelsäckchen -dazu Zwiebeln kleinschneiden und in einen Waschlappen oder ähnliches stecken, neben das Bett legen
*Wenn sich Schnupfen ankündigt , die Nase mit etwas frischer ungesalzener Butter INNEN bestreichen
*Bei Schnupfen mit Natron gurgeln

Husten
Der Begriff Husten (lat. Tussis) bezeichnet das willkürliche oder aufgrund eines Hustenreizes über den Hustenreflex ausgelöste explosionsartige Ausstoßen von Luft, bei dem sich die Stimmritze öffnet und die durch den Hustenreiz ausgestoßene Luft eine hohe Geschwindigkeit erreicht.

Hustenstiller (Antitussiva) und Schleimlöser (Expektoranzien) sind auf pflanzlicher Basis (auch als Medikament mit synthetischen Wirkstoffen) verfügbar.
Als Heilpflanzen haben sich unter anderem Spitzwegerich und Isländisch Moos als Hustenstiller
sowie Efeu und Thymian als Hustenlöser bewährt.
Wenn Möglich als Tee, je mehr Flüssigkeit der Körper bekommt umso flüssiger wird der Schleim und desto besser lässt er sich aus der Lunge befördern.
Ein paar Komponenten für den Tee:
Anis -schleimlösend
Eibisch-reizlindernd
Fenchel-schleimlösend
Schlüsselblumen-Schleim verflüssigend

Hustenstiller und Hustenlöser sollten NIE zusammen genommen werden und auch nicht mit anderen Medikamenten. Fragen Sie im Zweifel einen Arzt,Apotheka oder Heilpraktiker!

*Der altbekannte Quarkwickel kommt vor allem bei Husten zum Einsatz, der gar nicht aufhören möchte. Magerquark auf ein Baumwolltuch geben: ungefähr in der Größe der Brust, das Tuch zusammenschlagen, auf die Brust legen und mit einen weiteren Tuch abdecken.

*Zitronenwickel, dafür die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und dann wie Quarkwickel gauf die Brust lesen.

*Brustwickel mit Öl. Dazu wird meist Oliven- oder Mandelöl als Trägeröl verwendet. Auf einhundert ml. Trägeröl werden fünf bis sechs Tropfen ätherisches Öl gegeben. Bei verkrampfendem Husten ist Lavendelöl geeignet, zum Abhusten ist Eukalyptusöl geeignet, schleimlösend und hustenstillend wirkt Eukalyptusöl und eine schleimlösende, entzündungshemmende Wirkung hat Myrre. Das Öl leicht erwährmen und auf ein Baumwolltuch geben, auf die Brust legen und mit einem weiteren Tuch oder ähnliches fixiren.

*Kartoffelwickeln haben auch positive Wirkung bei Husten , wobei hier vor allem die langsame, kontinuierliche Wärmeabgabe als förderlich gilt. Die Kartoffeln werden weichgekocht, anschließend in einem Leinentuch eingeschlagen und zerquetscht. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte das Ganze noch kurz abkühlen (die Temperatur lässt sich gut mit den Händen kontrollieren) und kann dann auf die Brust aufgelegt werden.

*Säckchen mit Heublumen, das Säckchen wird über dem Wasserdampf erwärmt und auf die Brust gelegt. Gefüllte Sckchen gibt es fertig zu Kaufen.

Erkältung, Grippe

August 21, 2012

Erkältung (in Österreich auch Verkühlung) oder grippaler Infekt nennt der Leie und der Mediziner eine nicht scharf definierte akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase (einschließlich der Nebenhöhlen), Hals oder/und Bronchien.
Viren verursachen die meisten dieser Infektionen, manchmal verursacht zusätzlich auch noch Bakterien Sekundärinfektion, in diesem Zusammenhang auch Superinfektion genannt. Die häufigsten Erkältungsviren gehören zu den Virusgattungen der Rhino-, Entero-, Corona-, Mastadeno- und der Familie der Paramyxoviridae. Die Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infektionen des Menschen überhaupt, Kleinkinder sind mit bis zu dreizehnmal im Jahr am häufigsten betroffen. Erwachsene erkranken durchschnittlich etwa zwei- bis dreimal im Jahr.

Häufig wird der grippale Infekt mit der deutlich schwerer verlaufenden echten Grippe (Influenza) verwechselt, die für immunschwache Personen, z. B. Säuglinge und alte Menschen, tödlich enden kann. Eine Influenza gehört IMMER in die Hände von einem Arzt, nur er kann wirklich sinnvoll einen tödlichen Verlauf verhindern!

 

Ein paar meist unbedachte Hinweise:

Die Zahnbürste ist ein beliebter Tummelplatz für die Viren und Bakterien! Also nach den Zähneputzen desinfizieren (Mundspülung reicht!) oder in kochendes Wasser halten.

Waschlappen erfreuen mit dem warmen, feuchten Klima auch die Plagegeister! Regelmäßig austauschen!

Bei Kleinkindern und Säuglingen: Schnuller sterilisieren!

Sinnvoll ist auch die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen! Ein paar feuchte Handtücher, der Wächeständer mit der feuchten Wäsche, ein Zimmerbrunnen oder ein Vernebler helfen.

 

Hier ein paar Tipps bei einer Erkältung, damit es nicht so schlimm wird:

*Teemischung wirkt fiebersenkend, schweißtreibend und abwehrunterstützend und ist schon für Säuglinge geeignet.

Lindenblüten 30,0 Gramm (g)

Holunderblüten 30,0 g

Mädesüßblüten 20,0 g

Kamillenblüten 20,0 g

Zubereitung: Überbrühen Sie einen Teelöffel der Teemischung mit 250 Milliliter (ml) kochendem Wasser, lassen Sie den Tee zugedeckt fünf Minuten ziehen und seihen Sie ihn dann ab.

Anwendung: Babys erhalten mehrmals täglich 50 ml, Kinder über einem Jahr bekommen drei- bis fünfmal täglich eine Tasse.

*Kartoffel-Brustwickel (geeignet für Kinder ab zwei Jahren) verbessert die Durchblutung im Brustraum und wirkt schleimlösend und hustenlindernd. Seine Wirkung ist manchmal geradezu verblüffend. Vier Grundsätze müssen Sie allerdings dabei beachten:

– Der Oberkörper muss vor und während der Anwendung warm sein!
– Nicht bei Fieber anwenden!
– Der Brustwickel reicht von der Achselhöhle bis knapp über den Nabel (unterster Rippenbogen).
– Achtung: Gekochte Kartoffeln sind innen heißer als außen (Verbrennungsgefahr!), deshalb die Temperatur gewissenhaft prüfen!

Das brauchen Sie:

– einige kleine Kartoffeln
– einige Blatt Küchenrolle
– Stoffbeutel in Brustgröße (so breit wie der Brustkorb, von den Achseln bis knapp zum Nabel)
– als Zwischentuch ein Geschirrtuch, damit das wollene Außentuch am Rücken nicht direkt auf der Haut liegt
– als Außentuch ein wollenes Tuch oder einen Wollschal
– eng anliegendes Unterhemd oder T-Shirt

So gehts:

1. Kartoffeln in der Schale weich kochen.
2. 2 Streifen hochwertige Küchenrolle zu je 2 Blatt nehmen und überkreuz übereinander legen. Darauf 2 bis 3 Kartoffeln legen und 5 bis 8 Minuten auskühlen lassen.
3. Freie Ränder der Küchenrolle rundherum wie ein Paket einschlagen und das Paket in den Stoffbeutel oder Brustwärmer stecken. Kartoffeln zerquetschen – vielleicht mag Ihr Kind sie selbst mit der Faust zerklopfen?
4. Legen Sie das Zwischen- und das Außentuch übereinander. Danach legen Sie die beiden Tücher ins Bett und zwar an die Stelle, an der Ihr Kind später mit dem Rücken liegen wird.
5. Lassen Sie Ihr Kind testen, ob ihm die Temperatur der Kartoffeln angenehm ist.
6. Legen Sie Ihrem sitzenden Kind das vorbereitete „Kartoffel-Paket“ auf den Brustkorb. Dann legt sich Ihr Kind auf die vorbereiteten Tücher im Bett, die Sie ihm faltenfrei und dicht anliegend um den Körper wickeln.
7. Darüber kommt das T-Shirt oder Unterhemd sowie ein kuschelig warmes Schlafanzugs-Oberteil, denn auch die Schultern sollen während der Anwendung keinesfalls kalt werden.
8. Decken Sie Ihr Kind gut zu. Es sollte sich jedoch nicht beengt fühlen. Die Liegezeit können Sie mit Märchen oder auch einer Hörspielkassette überbrücken.

Wie oft, wie lange

Der Kartoffelwickel wird entfernt, wenn er ausgekühlt ist (einfach in den Biomüll geben). Die Anwendung erfolgt 2-mal täglich.

*Zwiebelsäckchen

Um Ohrenschmerzen schnell zu lindern und die Heilung zu unterstützen, gibt es ein etwas „anrüchiges“ aber sehr wirksames Hausmittel: das Zwiebelsäckchen. Es ist für Kinder ab einem Jahr geeignet.

Das brauchen Sie:

– 1 mittelgroße Zwiebel:
– dünnes Baumwoll-Taschentuch (oder auseinander gefaltete Mullkompressen)
– Heilwolle
– Außentuch, z. B. Wollschal, sehr praktisch ist zur Befestigung aber auch ein wärmendes Stirnband

So gehts:

1. Zwiebel sehr fein hacken und die Zwiebelwürfel in die Mitte des Taschentuches geben. Alle vier Ecken des Tuches zur Mitte falten und das Tuch zubinden.
2. Zwiebelsäckchen auf der Heizung oder auf einer Wärmflasche kurz anwärmen, bis es körperwarm ist.
3. Temperatur prüfen und das Säckchen auf das schmerzende Ohr legen.
4. Darüber etwas Heilwolle geben und alles mit dem Schal oder dem Stirnband befestigen.

Wie oft, wie lange

Das Zwiebelsäckchen 30 bis 60 Minuten liegen lassen. Es kann 2- bis 3-mal täglich angewendet werden.
Wichtig: Nicht bei jeder Form von Ohrenschmerzen ist Wärme angenehm! In manchen Fällen kann ein warmer Wickel die Beschwerden sogar verstärken. Richten Sie sich nach dem Gefühl Ihres Kindes! Wenden Sie vorsichtshalber nur mäßig warme Auflagen an. Legen Sie Ihr Kind nicht mit dem schmerzenden Ohr auf eine heiße Wärmflasche.

*Hustensaft:
Zwiebel würfeln, mit Zucker in ein Marmeladenglas geben, ziehen lassen (1/2 Zwiebel 1El Zucker) 1Teelöffel alle 4 Std (wenn sie es nimmt). Oder das ganze mit Meerettich. Oder Zwiebel würfeln mit Zucker und Wasser kurz aufkochen.

*Und eine halbe Zwiebel am Kopfende des Bettes legen…

*Oder die Brust des Kindes mit Schweineschmalz (Butter geht auch) und darauf Muskat streuen….

*Schleimlösend wirkt auch: Saft eines Apfels und einer Zitrone mit doppelt soviel Wasser aufflüllen und 1Tl Honig zufügen

*Huflattisch-Gänseblümchentee (getrocknete Blüten) hilft bei Husten

*bei Grippealenverdacht hilft ein Tee aus Scharfgarbe oder Holunderblüten

*Schwitzkuren -2 Tassen Lindenblütentee (1 Tl auf 1 Tasse Wasser 15 Min. ziehen lassen) möglichst heiß trinken -warmes Vollbad (15 bis 20 Min) leicht abtrocknen ins vorgewärmte Bett.

*oder in ein , in heisses Wasser getauchtes, ausgewrungenes Betttuch wickeln, Wolldecke drüber, Bettdecke darauf , reichlich Flieder oder Lindenblütentee trinken. bis zu 1 Stunde eingepackt lassen (NICHT ALLEINE LASSEN)

*Helles Bier, heiß getrunken, verhilft auch zum Schwitzen(nur Erwachsene!)

*Saft von roter Bete schützt vor Erkältung. Er lässt sich gut mit Milch, Zitronen oder Apfelsaft mischen, täglich ein Glas

*Wenn die Erkältung beginnt: morgens und abens, möglichst heiss, eine Tasse Tee mit Honig

*oder abends heißer Holundersaft mit Traubenzucker (schweißtreibend)

*Brombeersaft lindert Fieber und Erkältung.

*Johannisbeeren haben einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt. Öfter ein Glas Saft trinken

*Fliederblütentee wirkt Schweisstreibend und hilft bei Erkältung, Husten und Kartarrh

*Zwiebelschmalz (Zwiebeln in Schweineschmalz goldbraun geröstet) möglichst warm auf Brust und Rücken legen. Über Nacht drauf lassen hilft bei Erkältung

*Chinaöl in kochendem Wasser ist ein gutes Dampfbad

*Fiebrige Erkältung : Honig mit Zwiebelsaft mischen,

*Erkältung vorbeugen: Wechselduschen, Spaziergang an der frischen Luft, viel Obst und Gemüse essen

*Melissentee trinkt bei Erkältung, Kopfscmerzen und Schwindel

*Bei heraufziehende Erkältung hilfe ein Unterschenkelbad mit ansteigender Wassertemperatur. Innerhalb von 12 Minuten von 36 auf 42 °C erhöhen.

*Schüttelfrost mit einer grossen Tasse Holundertee mit zerdrückten Holunderbeeren bekämpfen

*Bei fiebrige Erkältung eine Knoblauchzehe (gerieben) oder eine Zwiebel an einer Schnur um den Hals hängen ( oder ans Kopfende des Bettes)

*Fliederbeerengrog hilft zu Schwitzen (nur Erwachsene!)

*Gegen Ansteckung kaue man Wachholderbeeren

*Erkältungstee: je eine Handvoll Holunder-, Linden- und Huflattichblüten und eine Stange Kandiszucker aufkochen, durch ein Sieb gießen und so heiß wie möglich trinken.

*Nasenspühlungen: mit Zitronensaft oder Salzwasser oder Meerwasser oder Kamillentee mehrmals täglich

*Dampfbäder mit Kamille oder Eukalyptus oder Meersalz befreien die Nase ,Dampfbad aus 1/5 l Kamillentee und 6 EL Spitzwegerischsaft bereiten.

*Hirchtalg (Apoteke) auf die Stirn auftragen, linderd das Druckgefühl

Bei Fieber:

*Verdünnter Zitronensaft erfrischt

*starkes Fieber bei Kindern lässt sich senken, wenn man ein Tuch um Zehen und Fußsohlen der Kinder wickelt, auf das ein Eiklar aufgetragen wurde

*Preisselbeerwasser senkt Fieber

*Halschmerzen finden Linderung wenn Salbeitee zum gurgeln verwendet wird.

*Kindern kann man den Mund mit folgender List öffnen : Anstelle eines Löffels einen Lutscher verwenden

*Halsumschlag mit heissen Leinsamen machen

*bei Halsschmerzen die Zähne mit Natron putzen und nicht ausspucken

*Bei Halsschmerzen Bratäpfel essen

*Saft einer Zitrone in einen viertelliter heissen Wasser geben, mit 2 Tl Traubenzucker süssen

*Bei Halsschmerzen hilft ein UMSCHLAG aus heisser Milch mit Holunderblüten

*Ein Taschentuch mit Butter bestreichen und auf Brust, Rücken oder um den Hals legen und mit einem Handtuch oder Schal abdecken

*Harz aus Kirch -oder Pflaumenbäumen , in heißen Wasser aufgelöst, hilft bei Halsschmerzen und eitrigen Mandeln

*mit Salzwasser gurgeln hilft bei Halsschmerzen

*Heisse Karotten zerkleinern und mit einem Tuch um den Hals wickeln

*Heißes Bier trinken und sofort ins Bett gehen (nur Erwachsene!)

*Zwiebel dämpfen und mit einem Tuch um den Hals wickeln

*Bei Keuchhusten empfiehlt sich folgendes zum Schleimlösen: Brauner Kandis mit etwas Wasser und Lakritzpastillen unter Kochen auflösen und täglich einen Teelöffel einnehmen (Hält sich in einer geschlossene Flasche 1/2 Jahr)

*Reines Schweineschmalz über Nacht auf der Brust, lindert den Hustenschmerz

*Saft von schwarzen Johannesbeeren löst den Schleim

*Hustenbalsam: Thymianöl,Eukalyptusöl, Kamperöl und Latschenkiferöl zu gleichen Teilen mischen , in die Brust einreiben mit Watte abdecken, gut einwirken lassen

*Tee vom Isländichen Moos morgens und abens trinken

*mit Leinöl (Apoteke) die Brust einreiben

*Hustentee: je einen halben El Süßholz, Veilchenwurzel, Huflattichblätter, Wollblume, Anissamen und 1 El Eibischwurzel michen, 1 Tl als Tee pro Tasse benutzen . evtl mit Honig süssen

*Fenscheltee /Fenschelhonig (ACHTUNG IST ALLERGIEFÖRDERND!!) lindert Husten

*gezuckerte Kondensmilch hilft

*Fichtennadelhonig wirkt Schleim lösend (Blüte der Fischte mit Zucker ansetzten)

*Bei starken Husten: 1 El Butter, 1El Wasser, 1El Honig erwärmen 1El 40% Obstler mischen trinken und sofort ins Bett (nur Erwachsene!)

*Bei Bronschitis und Reitzhusten: angewärmter Quark auf Rücken und Brust, Abdecken, trocknen lassen

Reitzhusten

Februar 28, 2010

Reizhusten 1El Apfelessig mit 1El Honig verrühren und bei bedarf nehmen

– Heil-Apfelmost: den Saft saurer Äpfel mit Zucker und Fenchel kochen

-bei hartnäckigen Husten: Majorantee mit Honig süßen Morgens, mittags und abens trinken (für Kinder besonders geeignet)

– Hustensaft: die FRISCHEN Triebe von Tannenbäumen sammeln, schichtweise mit Zucker in ein grosses Glas geben an ein sonniges Fenster stellenbis sich alles zersetzt hat, durch ein Leintuch geben,

– Löwenzahnhonig: zweieinhalb L Wasser mit 300 g Löwenzahnblütenblätter (Nur die Gelben) zwei handvoll Tannentriebe, 2 halbierte Zitronen 20 Min. kochen, durch ein Tuch abgießen, Den Brei mit zweieinhalb Kilo Zucker 1 bis 2 Stunden Kochen, zum Süssen von Tees oder pur bei Husten

-Bronchialkatarrh löst Ysoptee

-Akuter Husten mit 2 Tassen Lindenblütentee bekämpfen

Was tun bei Husten und Bronchitis?

1. Eine Handvoll Thymian, Pfefferminz und Spitzwegerich in einem Liter Wasser kochen und durch ein Tuch seihen. Den abgekühlten Sud mit reichlich Honig süßen.

oder:

2. Zitronenwickel: Handtuch in reinen, kalten Zitronensaft tauchen, auf die Brust legen mit einem Schal befestigen und bis zwei Stunden einwirken lassen. Falls es zu allergischen Hautausschlägen kommt, sofort beenden.

oder:

3. Ein gereinigtes Marmeladenglas bis zum Rand abwechselnd mit einer Schicht Zwiebelscheiben und einer Schicht Zucker füllen. Anschließend das Glas mit einem Deckel verschließen und es in den warmen Backofen stellen. Den Saft, der sich bildet, über den Tag verteilt trinken.

oder:

4. Quarkwickel: Quark gleichmäßig auf eine Mullbinde verteilen, um Brust und Rücken wickeln und mit einem Schal befestigen und einige Stunden wirken lassen. Am besten über Nacht.

oder:

5. 50g Eibischwurzeln, 50g Süßholz, 10g Fenchel und 10g Anis zerkleinern und mischen. Pro Tasse genügt einen Esslöffel. Die Mischung mit kochendem Wasser aufgießen und unter Rühren 5 Minuten ziehen lassen. Der Tee wird mehrmals täglich heiß trinken.

oder:

6. Eine Zwiebel auspressen und die Flüssigkeit in ein Glas heiße Milch einrühren. Einen Esslöffel Honig hinzugeben, in der Milch auflösen und schluckweise trinken.

oder:

7. Spitzwegerichblätter mit einem Liter Wasser aufkochen und ziehen lassen. Blätter abseihen und den Sud mit 500 Gramm Kandiszucker so lange kochen, bis er dickflüssig ist (etwa wie Honig). Mehrmals täglich einen Teelöffel einnehmen.

oder:

8. Drei Teelöffel Thymian und drei Teelöffel Anis (gestoßen) mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt ca. 3 Minuten ziehen lassen und abseihen. Den Geschmack mit dem Saft einer ausgepressten Orange verfeinern und den Tee mit Honig oder braunem Zucker süßen.

oder:

9. Kartoffeln kochen, zerdrücken, in ein Handtuch oder eine Mullbinde wickeln und so heiß wie möglich auf die Brust legen. Mit einem Wollschal umwickeln und etwa eine Stunde einwirken lassen.

oder:

10. Einen schwarzen Rettich aushöhlen, mit im Wasserbad erwärmten Honig (Lindenblütenhonig) füllen und einen Tag ziehen lassen (am besten noch in einem engen Glas). Mehrmals täglich einen Teelöffel von dem herausgeflossenen Saft nehmen.

oder:

11. Bei länger anhaltendem Husten Kirschstiele mit kochenendem Wasser aufgebrühen und davon dreimal täglich eine warme Tasse trinken.

oder:

12. Brombeersaft einkochen, mit Zucker süßen und trinken wirkt beruhigend.

oder:

13. Zwiebeln fein würfeln und diese einige Tage in Branntwein ziehen lassen. Mehrmals täglich eine Teelöffel nehmen.

oder:

14. Täglich ein bis drei Tassen mit frisch aufgebrühtem Tee von jungen Brennesseln trinken.

oder:

15. Huflattich, Kandiszucker (dunkel), Kamille und Rosinen in Wasser aufkochen und jede Stunde etwas davon trinken.

oder:

16. Sehr viel Bärlauch feinschneiden, in eine Flasche stopfen, mit Kornschnaps auffüllen und ca. drei Wochen an einem warmen Platz ziehen lassen. Diesen Saft dann in kleine Fläschen abfüllen und nach Bedarf anwenden.

oder:

17. Warmes Zuckerwasser mit Eidotter vermischt, mildert den Hustenreiz.

oder:

18. Holundersirup gegen Verschleimungen: Reife Holunderbeeren solange in ca. 1 Liter Wasser kochen, bie die Beeren „platzen“. Dann das Wasser abgießen, gut 250 g Zucker hinzufügen und eine halbe Stunde unter Rühren weiterkochen lassen. Den heißen Sirup in saubere Flaschen abfüllen und bei Bedarf ein Glas davon trinken.

19. Gegen Hustenreiz hilft ein Teelöffel gezuckerte Kondensmilch.

oder:

20. Bei länger anhaltendem Hustenreiz, Kartoffelwasser (ungesalzen) mit Honig süßen und warm trinken.

oder:

21. Hustenbier: Einen halben Liter Bier erhitzen, mit fünf Löffel flüssigem Honig verrühren und abends trinken. Hilft gegen den Hustreiz und bringt eine angenehme Nachtruhe.

oder:

22. Einen Tee aus aufgebrühten Apfelschalen heiß trinken.

oder:

23. Einen halben Weißkohl mit Hilfe eines Entsafter auspressen, den Saft erwärmen, mit Honig abschmecken und mehrmals täglich ca. 4-5 Esslöffel davon mit etwas warmem Wasser vermischen und langsam trinken.

oder:

24. Schleimlösend und schweißtreibend wirkt ein Hustentee (Reformhaus, Apotheke) mit Himmelschüsselblüten, Honig und Zitronensaft.

oder:

25. Seifenkraut-Tee wirkt schleimlösend und fördert den Auswurf. Dazu vier Teelöffel Seifenkrautwurzel in zwei Tassen Wasser über Nacht kalt ziehen lassen. Morgens eine erwärmte Tasse davon auf nüchternen Magen trinken, die andere Abends.

oder:

26. Propolis: Entweder mit 4-5 Tropfen der Tinktur in einem halben Glas Wasser gurgeln (kann auch geschluckt werden) oder bei Bedarf Propolisbonbons lutschen.

oder:

27. Hustensaft: Einige Zitronen schälen, in Scheiben schneiden, in einer Schüssel mit viel Zucker mischen und bestreuen, einen Tag ziehen lassen, abseihen und dreimal täglich einen EL nehmen.

oder:

28. 100g Hagebuttenblüten und -blätter mit ebenfalls 100g Honig und einem Liter Wasser Wasser 15 Minuten lang kochen und den entstehenden Schaum ständig abschöpfen. Dann filtrieren und in saubere Flaschen füllen. Mehrmals täglich einen kleinen Schluck trinken. Vorsicht, nicht lange haltbar!

oder:

29. Gehäuften Teelöffel getrocknete Bibernellen-Wurzel mit 250 ml Wasser zum Kochen bringen. Eine Minute ziehen lassen und absieben.

oder:

30. Bis zu dreimal täglich einen Teelöffel gemahlenen Anis mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und trinken.

oder:

31. Täglich einen Teelöffel Fenchelhonig essen. Dazu 10 g Fenchelsamen zerstoßen, mit 100 g Honig mischen und 10 Tage lang ziehen lassen.

oder:

32. Eine gute Hand voll Salbeiblätter in einem Liter Holundersaft aufkochen, ziehen lassen, abseihen und mehrmals täglich ein Gläschen davon trinken.

oder:

33. Einen Teelöffel Muskat mit drei Teelöffel Vaseline mischen und zwei bis dreimal täglich den Brustkorb damit einreiben.

oder:

34. Täglich zwei bis drei Tassen Oreganotee trinken. Hierfür einen Teelöffel Oregano in 150 ml Wasser aufkochen, ziehen lassen und abseihen.

oder:

35. Sesamöl auf die Brust massiert wirkt schleimlösend.

oder:

36. Ein Gefäß mit je einer Hälfte Veilchenwurzeln und Efeublätter füllen, mit Wodka auffüllen und bedecken und gut verschließen. Nach vier Wochen abseihen, in eine dunkle Flasche füllen und bei Bedarf dreimal täglich zehn Tropfen mit einem Würfelzucker einnehmen.

37.Warme Milch mit Honig stillt den Husten.

Hartnäckiger Erkältungsschleim sitzt meist nicht nur in der Nase, sondern auch in den Bronchien.
Ein Zwiebeltee fördert das natürliche Abhusten.

Eine Zwiebel in Scheiben schneiden und 5 Min. in 1/2 l Wasser köchlen lassen. Den Zwiebelsud abseihen und mit Honig süßen.
Noch intensiver wirkt der Tee mit einem Löffel Eibischsirup.

Bis zu 4 Tassen täglich warm trinken.

(betrifft Tipp 37. Quelle: ZDF Medizin § Gesundheit)

Hinweis:

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