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Menstruationsbeschwerden / Wechseljahrbeschwerden

August 19, 2012

Regelschmerzen

Kurz vor und während der Periode die tägliche Magnesiumzufuhr (300mg/Tag) erhöhen um Krämpfe zu vermindern.

Eine Wärmflasche, erwährmtes Dinkel- Kirschkern oder Moorkissen auf den Bauch legen, oder warme feuchte Handtücher.

Vor dem Schlafengehen ein entspannendes Sitzbad z.B in Kamille, Johannisbaumöl nehmen.

Salzzufuhr während der Zeit senken

Entwässernde Lebensmittel: Reis, Äpfel, Brennnesseltee, Kräutertees helfen.

Frisches Obst und Gemüse heben die Stimmung und versorgt den Körper mit notwendigen Nährstoffen.

Vitamin B6, enthalten in: Fisch, Nüssen, Getreide, Reis, Bohnen, Avocado und Leber hilft dem Stoffwecksel.

Entspannen Sie sich bei harmonischer, sanfter Musik und entspannungs Übungen( z.B. Joga, Atemübungen u.ä.)

Meiden Sie Koffein, Alkohol und Gerbstoffe ( schwarzer Tee, Kaffee, Wein …)

Massieren Sie sich sanft direkt über dem Steißbein.

Papayakerne im Mörser zerkleinern oder durch die Pfeffermühle drehen, in Joghurt, Salate oder ähnliches einrühren

Verbessern Sie Ihre Stimmung durch den Duft ätherischer Öle ihrer Wahl gut sind: Lavendel, Melisse, Wacholder.

Bei starken Regelschmerzen zehn bis 15 Pestwurztropfen mit einem Esslöffel Honig oder Sauermilch (Buttermilch)mischen und dreimal täglich einnehmen.

Ingwertee hilft, am besten schon einige Tage vorher anfangen.

Anderer Tee: Kamillen- oder Melissentee.

Einen Teelöffel Oregano in einem Achtelliter Wasser aufkochen, sieben Minuten ziehen lassen, abseihen, trinken;

einen Teelöffel Petersilie mit einem Achtelliter Wasser aufkochen, fünf Minuten ziehen lassen, drei Tassen am Tag trinken;

zwei Teelöffel Frauenmanteltee mit einer Tasse Wasser auf, ziehen lassen, warm trinken.

Drei Esslöffel Majoran mit einem Liter Wasser aufbrühen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf mit Honig süßen und über den Tag verteilt den Tee warm und schluckweise trinken. Das hilft, wenn die Beschwerden akut sind.

 

Wechseljahrsbeschwerden

Sport treiben

Walken, Radfahren, Spazierengehen, Wandern: Das stabilisiert den Blutdruck und stärkt Herz, Kreislauf, Blutgefäße und Muskulatur – und hält auch den Temperaturregler im Gehirn besser im Gleichgewicht.

warm-kalt duschen

Über die Badewanne beugen, mit kaltem Wasser an der Außenseite der rechten Hand beginnen, den Arm hoch bis zur Schulter, dann an der Innensite zurück, Danach den linken Arm. Auch Wechselduschen, warm-kalte Fußbäder – mehrmals pro Woche je fünf Minuten warm(38 Grad), zehn Sekunden kalt (10 Grad), immer mit kalt aufhören. Oder wassertreten, das geht auch in der Badewanne: In kaltem Wasser bis eine Handbreit unter der Kniekehle 20 bis 60 Sekunden auf der Stelle treten. Bei jedem „Schritt“ ein Bein vollständig aus dem Wasser heben.

Kaffee 

Koffein , Alkohol und  Nikotin können den Östrogenspiegel absenken und damit den Temperatur-Regler irritieren. Wer Hitzewallungen hat, sollte also Kaffee und Alkohol auf eine Tasse bzw. ein Glas reduzieren und möglichst nicht rauchen.

Viel frisches Obst – auch als Saft – frische Kräuter. Vollkorn- und Milchprodukte, wenig rotes Fleisch, wenig Fett, und wenn Pflanzenfett, etwa Oliven- oder Rapsöl. Und: mindestens zwei Liter am Tag trinken – am besten Mineralwasser, ungesüßten Früchtetee oder Saftschorle 50:50. Zusammen mit Bewegung baut leichte Kost Übergeweicht ab, wirkt ausgleichend auf alle Körperfunktionen und reduziert so auch die Hitzewallungen.

 Die Extrakte aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze zählen zu den Pflanzenöstrogenen. Sie wirken wie körpereigene Östrogene – ohne Nebenwirkungen wie Hormonpräparate.

Ein Tee aus Mönschspfeffer hilft vor allem zu Beginn der Menopause, wenn der Zyklus noch nicht endgültig aufgehört hat. Es regt die Produktion von Progesteron an und aktiviert die Eierstöcke.

Asiatische Frauen kennen kaum Wechseljahrsbeschwerden. Vermutlich weil sie viel Soja essen. Offenbar wirken Soja-Isoflavone wie Pflanzen-Östrogene. Dosierung: mindestens 60mg pro Tag.

Ein Tee aus Rotklee: Die bei uns heimische Pflanze liefert ebenfalls pflanzliche Hormone. Sie enthält ähnliche Stoffe wie Soja.

Sind die Hitzewallungen mit depressiven Stimmungen verbunden, ist Johanniskraut hilfreich. Es muss täglich eingenommen werden, wirkt aber erst nach ein paar Wochen.

Geht es vor allem ums Schwitzen, ist Salbei hilfreich. Als Tee kurmäßig drei bis vier Wochen (täglich 2 Tassen) trinken – warm ohne Zucker und schluckweise. Für akute Schweißausbrüche sind Fertigpräparate besser.

(Pflanzliche Präparate gegen Wechseljahresbeschwerden

Folgende pflanzliche Heilmittel sollen bei den typischen Wechseljahresbeschwerden schonend helfen:

Johanniskraut wirkt ausgleichend und stimmungsaufhellend.

Salbei verringert die Anzahl und Stärke von Schweißausbrüchen.

Hormonelle Schwankungen können durch Extrakte aus der Traubensilberkerze (Cimicifuga)

gemildert werden.

Die Bildung weiblicher Hormone im Körper wird von Mönchspfeffer (Agnus castus) angeregt.

Bei unruhigem Schlaf wird zu Hopfen, Melisse und dem Klassiker Baldrian geraten.

Bei allgemeiner Verstimmung, Kopfweh und Hitzewallungen wird zur Einnahme von Sepia in der Potenz C30 geraten. Gegen Gewichtszunahme, Antriebsschwäche und Wassereinlagerungen soll Pulsatilla sowie gegen Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen Phosphorus, beide Präparate ebenfalls in der Potenz C30, eingesetzt werden)